Samstag, 12. März 2011

ZUKUNFT ? ... aber WIE + für WEN ?

Seitens Standes-/Zunft- bzw. BerufsVV/ZZertretung (siehe vorigen Blogspot v. 1.3.2011)
in Form von LANDEShoheitlich-delegierten Selbstverwaltungen K.d.Ö.R.s (!!!)
wird die ZUKUNFT definiert, ausgestaltet u.a. via die neuzufassende ApoBetrO ,
mit den dann folgenden Nebenwirkungen auf die durch Politentscheider (D + EU) änderbaren
z.Zt. subsidiären nationalstaatlichen ApoG (Mehrzahl) ... in zukünftiges EU-Recht,
bzw. umgekehrt politmöglich, sogar diametral-entgegengesetzt zum sog. EU-DocMorris-Urteil.

Dabei stellt sich die Frage :
ApothekeN-Zukunft(17.ooo) ?
ApothekeR-Zukunft(55.000) ?
Pharmazie-Zukunft(ohne Apotheker e.K.s) > ärztl.Dispensierrecht, DTP u.ä. ?

WER ? sind dabei die "Dritten" Zähne ? :-), die persönliches Engagement der VORORT-Individualbeanspruchenden VOLLhaftenden Pharmazie-EinzelKaufleute seit 50 Jahren plattmachen in regelmäßigen Abständen ?
(letzter Halbsatz inhaltlich entlehnt von einer Mitposterin)

klick auf Sichtweisen , dort Kommentare u.a. :

Die "Dritten" zahlen lt. §1 ApoG ALIMENTE an die Apotheker :-)
www.hav-hamburg.de/apotheken/versandhandel_01.php

Die anderen "Dritten" betreiben Preisdumping (OTC und Freiverkäufliches) gegen ihre eigenen Berufskollegen und zeigen der Solidargemeinschaft, daß Qualitäts- und Premiumanspruch doch verscherbelbar sind.

Die dritten "Dritten" bauen ethische Nebelwände auf, fordern beamtenlike vollkostenrechnend mindestens 10 € pro Packungsabgabe, OHNE zu befürchten, daß die Politik dem sogar womöglich nachgibt, aber als Gegenleistung die sowieso verscherbelten apothekenpflichtigen Artikel dem mass-market öffnet.

Die vierten "Dritten" aus Westfalen-Lippe liebäugeln in ihrer "Vision" letztendlich mit Höchstpreisen statt Festpreisen, und machen damit den Pharmazeuten e.K. zum e.K. ohne Pharmazie, der deckungsbeitragsrechnend sich zu Tode endverbraucherrabattiert.

Was macht den "Vierten" zum "Ersten" ?
Er läßt als Ausgangpunkt aller Betrachtungs- und Sichtweisen Zahlen Zahlen sein und stellt die Frage aller Fragen, und hofft dabei, daß die "Zweiten" lemmingfrei ihm folgen.

Ich darf (hoffentlich) formgerecht zitieren aus vorigem Forums-Artikel, ohne Urheberrechtsverletzung vorgeworfen zu bekommen, von wem auch immer :-)

Ein DAZ-Forumsmitglied sagt in einem DAZ.online-Artikel-Kommentar am 11.03.2011 12:52 h :
"Da kommt die Debatte mal aus den Hinterzimmern
und da heisst es gleich "Schluss damit!".Warum lassen wir es zu,dass unsere "Führung" uns ständig kleiner macht als wir sind.Es ist richtig,dass die kaufmännischen Kenntnisse unserer Standesführung nicht ausgereicht haben,die einfachsten betriebswirtsschaftlichen Grundregeln in der Öffentlichkeit transparent zu machen.Damit wird die eigene Inkompetenz auf die projiziert,die eigentlich einen ganz guten Job machen -trotzdem. Was die Ökonomisierung angeht.so gilt das : Sieht man Gesundheit und Krankheit nur wirtschaftlich, verschwindet
das Vertrauen. Grundlage des Vertrauens ist gegenseitige Achtung. Fehlende Achtung ist die Wurzel von Unwirt-
schaftlichkeit(frei nach Jaspers). Die Kunst besteht darin,
diesen Beruf nicht nur wirtschaftlich zu sehen,sondern
so, dass Vertrauen gewonnen wird und erhalten bleibt.
Das Vertrauen ist aufzubauen, dann ist Wirtschaftlichkeit
die Folge. Nur funktioniert dies nicht bei fehlender Achtung.
Hier liegt das Kernproblem: Unsere sogenannten Partner
achten uns nicht,die Politik nicht und zu guter letzt weder
ABDA noch Kammern die eigenen Leute. Sie müssen das auch nicht, weil sie die Macht haben.
Was mir fehlt ist eine Offensive für die Achtung. Dies ist
die Voraussetzung für die Vision: Pharmazie der Zukunft."
.

Dienstag, 1. März 2011

Zur Diskussion gestellt : Neue ApoBetrO

Die Neufassung der ApoBetrO steht an !
Entscheidungsgrundlagen bildet zwar das aktuell bestehende ApoG ;
doch die Politik ist wankelmütig, wie das AMNOG gezeigt hat ;
ebenso wie die subsidiäre nationalstaatliche Wertungshoheit das Thema Fremdbetrieb und Mehrbesitz nicht auf alle Ewigkeit gleich beurteilen wird.

Im Vorfeld der Meinungsbildner sind die Erwartungshaltungen für die Weiterentwicklung des apothekerlichen Berufsstandes durchaus different bis gar gegensätzlich.

Die Eigenverantwortung des Apothekenleiters
klicken Sie hier (PZ)

Unzulässiges Outsourcing apothekerlicher Dienstleistungen
klicken Sie hier (PZ)

Freier Heilberufler anstelle staatlicher Gängelung
klicken Sie hier (PZ)
(Dr. Klaus Michels , LAV-WL)

Kaufmann oder Heilberufler ?
klicken Sie hier (PZ)
(Friedemann Schmidt , ABDA-Vize)

Qualität zeigt sich an Leistungen, die über den Standard hinausgehen !
klicken Sie hier (PZ)
(Erika Fink , BAK-Präsidentin)
"PZ: Was müssen Ihrer Meinung nach die Apotheker in der Offizin anders machen als bisher?
FINK: Die Medien kritisieren meistens die Qualität der Beratung. Dabei sind wir Apotheker fachlich sehr gut ausgebildet.
Für Fehler in der Beratung muss es also andere Gründe geben als die fachliche Kompetenz.
PZ: Welche?
FINK: Ich denke, dass die Beratungstechniken der Schwachpunkt sind. Apotheker lernen in ihrer Ausbildung nichts über Kommunikation. Das müssten sie aber, denn es ist enorm schwierig, einen Fremden über ein womöglich heikles gesundheitliches Thema gut zu beraten. Das haben wir Apotheker nicht gelernt.
PZ: Sie sagen, dass schlechte Beratung eher Resultat mangelhafter Kommunikation als fehlenden Fachwissens ist.
Müssten dann nicht auch die Kammern und möglicherweise auch die Verbände ihre Fortbildungsangebote überdenken?
FINK: Das ist sicher richtig. Wir bieten auch schon Veranstaltungen über Kommunikation an.
Sie werden aber noch nicht so gut angenommen."

meine Frage zum letzten Zitatsatz :
Warum denn nicht ? Woran liegt`s ?
etwa an MASLOW+PAWLOW im (veränderungsunwilligen/-unfähigen) Apotheker e.K./OHG ?

G L O S S E :
Sind "Filzläuse" (Leserkommentar in Guttenberg-DAZ-Artikel) im Nachhinein schlauer (Mendelsohn-DAZ-Artikel) ?
fragt
Winfried Meyer (Vita)

Dienstag, 1. Februar 2011

KONSEQUENZEN statt Gejammer

aus DAZ.online vom 31.01.2001
ein Kommentator schrieb dort:
"Wo bleiben die Konsequenzen ?"

Ich frage :
Welcher Art Konsequenzen sollten/könnten das in Anbetracht der derzeitigen mit Pharmaindustrie und Ärzteschaft (im jeweiligen Selbstverständnis) verfilzten ABDA und DAV denn sein ?
bei z.B. H.S.Keller`s Credo
"Es ist der Apothekerschaft nicht zuzumuten, die Interessen der Pharmaindustrie zu tangieren"

Als freiberufliches Korrektiv im Gesundheitswesen lt. § 1 ApoG mögen sich diese insb. Herren offensichtlich nicht vorwagen, weder mit kammergerichtlichen Instrumentarien noch mit konsequentem unternehmerischen ENTZUG des DAV-Logos gegenüber Ausreissern in ethische Nebelwände.

Welche nachhaltigen Konsequenzen nach INNEN für die derzeitigen "Delegierten", die nach außen als "Verhandler" und "Medienexperten" sich zunächst mal KOMMUNIKATIONS-Kompetenz aneignen müssten aber eben nicht wollen in ihrer teamunfähigen weil bequemen vereinsmeierischen Patronatsdenke ?

Notwendig ist m.E. zunächst ein Wandel von landeshoheitlicher zu bundeshoheitlicher Struktur der Berufsvertretung, unter Einschluss ALLER Verbände (sogar konträrer Richtungen) in ein apothekerliches Bundesparlament aus ausschließlich von 55.000 Apothekern DIREKTGEWÄHLTEN Mandatsträgern statt Listen-Delegierten.
Nebeneffekt : Bürokratie- + Kostenabbau im eigenen A-Polit-Haus auf Landesebenen... in Vorbildfunktion für die "große Politik" , umgesetzt mit der Multiplikatorwirkung der apothekerlichen flächendeckenden FACHeinzelhandelsgeschäfte.
Und die ABDA-Führer sollten jetzt nicht posaunen, die Landesparteipolitiker würden dem abgeneigt sein bzw. zu verhindern wissen.
Letzteres wäre nicht die erste historische Fehleinschätzung der derzeitigen Apotheker-"Führungsriege"

Erst eine wirklich mehrheitsfähige und damit von den Parteipolit-Entscheidern ernstzunehmende Berufsvertretung kann dann ihre ureigensten Berufsbild-Interessen auch gegen GEGNER durchsetzen statt nur in ihrem bisherigen Gejammer belächelt und vorgeführt zu werden.

Der Apointernetclub sucht (Branchen)politisch AKTIVE ApothekerInnen zwecks Neustrukturierung des Deutschen-Apothekenwesens in bundeshoheitlicher Selbstverwaltung ... d.h. konkreter :
Aufbau einer ALTERNATIVE zur heutigen s.g. Berufsvertretung ABDA (Schaubild) .
Ich selbst biete 35 Jahre Berufserfahrung im Pharma-Privat-GH-Umfeld und Textlite-Apothekendienstleister, seit 2002 branchenpolitisch engagiert, seit 2007 unter vermehrtem Einsatz des Webspace als modernes Kommunikationmedium,
Stichwort : Virtuelles-Unternehmen als mediale Unterstützung in Zielrichtung des Selbstverständisses von z.B. Freie-Apothekerschaft e.V. und Gesine+Torre , durchaus in Blickrichtung der Intiativen von Bundesverband für FREIE Kammern
.

Sonntag, 23. Januar 2011

Apotheker`s Frustbewältigung

Apotheken-Umfrageergebnisse :
Großer Frust unter Deutschlands Apothekern (Deutsche-Apotheker-Zeitung)

K O M M E N T A R E ... K O M M E N T A R E ... K O M M E N T A R E ...

Daniel Eicke sagte jammernd :
21.01.2011 18:52
Mehr Bürokratie,
weniger Geld,
Lust auf mehr?
Leuchten in den Augen der Kunden:
Ihre Empfehlung war aber gut!
Wieder eine Kontraindikation aufgedeckt.
Im Notdienst geholfen.
Fragen wir uns nach dem Sinn
unseres Handelns, dann kann die
Antwort ehrlicherweise NICHT lauten
wir würden es um des Geldes willen tun!

Dietmar Frensemeyer sagte zu den Hintergründen:
22.01.2011 09:40
der Frust ist noch lange nicht gross genug, die Handlungsschwelle noch lange nicht erreicht.
Es genügt eben nicht, in Umfragen Frust zu markieren und zu jammern.
Deutschlands Apotheker müssen endlich handeln und ihre Dauer-Versager fristlos entlassen.
Die Neue Führung muss dann endlich formulieren, was genau Apotheker für diese Gesellschaft tun können und wie sie dafür bezahlt werden wollen.
Siehe auch Freie-Apothekerschaft e.V.-Hintergründe :
"Fakt: 2004 hat die ABDA ausdrücklich auf einen höheren Aufschlag verzichtet und den Funktionsrabatt des Grosshandels von bis zu 4 % "still" einberechnet. Das war eine historische Fehlentscheidung wie sich heute zeigt. Denn auch dieser Rabatt wird jetzt von der Politik kassiert.
Fakt: die ABDA hat jede Form der Medienarbeit unterlassen, die den realen wirtschaftlichen Zustand der Apotheken darstellt, insbesondere im Vergleich zu den Ärzten und den Verwaltungskosten der Krankenkassen"

Bernhard sagte zur A-"Kollegenschaft":
22.01.2011 11:38
wieso dauerversager entlassen,
die dauerversager sind jene, die
preiskämpfe veranstalten mit rabatten
bis über 40 % und der politik vorgaukeln
bei uns ist noch vieles zu holen.
die sind leider nicht entlassbarlagunen

Winfried Meyer sagte zur Frustbewältigung:
23.01.2011 10:59
DAV + ABDA noch bis 2013 ?
-Die Seite 3-
" [...] Weil die Apotheken nicht über den Großhandel belastet werden wollten, schrieb die schwarz-gelbe Koalition den Abschlag schließlich ins Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG): 2,05 Euro für 2011 und 2012, danach wird wieder verhandelt. Dann müssen sich die Apotheken allerdings komplett ausziehen und ihre Leistungen und Betriebsergebnisse offen legen."
( Patrick Hollstein, Mittwoch, 19. Januar 2011, 11:03 Uhr )

Insbesondere die 17 LAVs e.V.s (Landesapothekerverbände/-vereine) spielen mit dem Feuer,
wenn sie ihrer jetzigen DAV-"Führungsmannschaft" nicht endlich EINHALT gebieten
in ihrem "Größen"wahn(sinn) der selbstzugeordneten angeblichen Einflußnahme auf BAK (17 LAKs Landeskammern K.d.Ö.R.) und auf Politentscheider...


Grüße aus Saarbrücken
*** Meyer`s VITA ***

Dienstag, 4. Januar 2011

Polit-KONTAKT-Ablauf VORORT ... ff.

Präambel :
"Es gibt nur einen Gegner, der uns zerstören kann: Wir selbst.“

deja-vu bei Apothekern`s ABDA, nicht nur bei FDP-Saar-Skandal ( FAZ-Artikel v. 10.01.2011 )

aus der "wer-kennt-wen"(WkW)-Community
MdB Oliver Luksic - 29.12.10, 10:41
"Am 8. Januar wird ein neuer Landesvorsitzender auf dem LPT (Landesparteitag) der FDP-Saar in Merzig/Saar gewählt. Ich trete an weil ich einen neuen Anfang für die FDP-Saar will. Inhaltliche Diskussionen statt Personalstreit, breitere Einbindung der Basis und vor allem Ruhe in der Partei.
Details in der Saarbrücker-Zeitung

Winfried Meyer - 01.01.11, 18:44
meine gesundheitspolitische Empfehlung-2011 im Apothekenwesen :
AMNOG <-> Gegenkonzepte bei Freie-Apothekerschaft e.V. und bei Gesine+Torre
Da das Gesundheitswesen auf Leistungserbringerseite via zwangsbeitragsverpflchtendem Kammerwesen insbesondere im Apothekensektor landeshoheitlich föderalistisch gestaltet ist, erwarte ich gerne von einer "neugeführten" FDP-Saar eine EIGENE Aussage, statt ein ledigliches Appendix-Verhalten devot zur FDP-Bundespolitik !
mit freundlichen Neujahrsgrüssen aus Saarbrücken

Winfried Meyer - 01.01.11, 20:29
Nachtrag :
AMNOG = Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz ,
inkraftgetreten heute 01.01.2011
Probleminvolviert in Politentscheidungen ist das Kammer(un)wesen !!!
siehe Darstellungen via Bundesverband für freie Kammern

Winfried Meyer - 02.01.11, 18:04
Sehr geehrter Herr Luksic, lieber Oliver,
im Saarbrücker-Zeitungs-Interview werden Sie zitiert :
"[...] sondern auch in der Bundes-FDP für Jamaika werben. „Diese Koalition eröffnet neue Möglichkeiten“, ist Luksic überzeugt."
Können/wollen Sie womöglich die Sichtweisen der Grünen-Biggi-Bender und der Linken-Dr.Bettina-Bunge (BT-Gesundheitsausschuss) der "neuen" FDP-SAAR zumindest als Diskussionsteil vermitteln, OHNE gleich abgeblockt zu werden von HOM-FDP-Stadtrat Herrn Apotheker Werner Trockel, Herrn z.Zt. Minister Weisweiler, Herrn Dr.Richard Weber, und dem z.Zt. in "meinem" Thema schweigenden Wirtschaftsminister Dr. Hartmann ?
Vielleicht gelingt über u.a. WkW ein lebendigerer statt "toter" Dialog als auf abgeordnetenwatch.de oder facebook.de ?
Grüsse vom "Basis"-Bürger aus Saarbrücken "vorort"

Oliver Luksic - 03.01.11, 20:35
"Hallo Herr Meyer,
Gerne können wir alles diskutieren.
Herr Trockel ist meines Erachtens Mitglied, aber nicht Stadtrat. Herr Weber ist kein Mitglied übrigens.
Viele Grüße
OL"


Winfried Meyer - 04.01.11, 18:14
Hallo Herr Luksic,
ich will nicht "alles" diskutieren ! , mir geht`s auch nicht darum, ob die o.g. Herren nun FDP-Mitglied sind oder nicht, oder HOM-Stadtrat sind oder waren.
Übrigens, ich selbst bin parteilos, also auch KEIN FDPler, auch kein SPDler, auch wenn ich Frau Elke Ferner persönlich kenne oder Frau Carola Reimann, oder CDU-Hecken, oder die anderen o.g. Herren u.v.a.
Vielleicht kennen Sie unter dem FDP-initiierten Gesundheitsforum-Saar einige Partei-Kollegen und FDP-nahestehende Personenkreise.
Dass Herr Dr.Weber nicht nur Karlsberg-Chef und IHK-Präsident an der Saar ist, neuerdings produktmäßig und indirekt-personell auch im Apothekenwesen sowohl geschäftlich als auch politisch unterwegs, dürfte Ihnen wohl auch nicht fremd sein, ebensowenig, wie Herr Apotheker Werner Trockel ABDA-Vize-Präsident und einer derer Gründerväter vor 50 Jahren war.
ABDA-Organigramm
Wenn Sie meinen Links vom 01.01.2011 folgen, meine Communities-Contacts in 2010 mit Ihnen gelesen haben, dann erinnern Sie sich vielleicht, daß mein Anliegen sich darum dreht, ob Landesregierungen, auch an der Saar, dem Gedanken nähertreten könnten/wollten, die Landes-ApothekerKAMMERN aufzulösen wegen eklatantem Missbrauch ihrer hoheitlichen Aufgabe zugunsten der Landes-ApothekerVERBÄNDE, also ihre gemeinwesendienliche Verpflichtung "verkauft" haben bundesebenlich (überregional) an rein wirtschaftlich/ökonomisch partialinteressengelenkte Unternehmensverbünde. Siehe obiges ABDA-Organigramm !
Probleminvolviert in Politentscheidungen ist das Kammer(un)wesen !!!
siehe Darstellungen via BV für freie Kammern
mit freundlichen Grüssen
Winfried Meyer

Winfried Meyer - 05.01.11, 09:05 in wkw-Gruppe FDP-Politik für Dich
@ Herrn MdB Oliver Luksic und Herrn Saar-Wirtschaftsminister Dr. Hartmann (hiesiger Gruppengründer) zur Kenntnis :
Kammern, hört die Signale!
- Kommentar von Dr. Christian Rotta - Mitherausgeber der o.g. DAZ + AZ hier : Ausgabe AZ aus bereits 09/2002
"Der Wind, der den nationalen Kammern der freien Berufe in Europa entgegen bläst, wird rauer. Wie rau, werden die Reaktionen der EU-Kommission auf die Luxemburger Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs zum anwaltlichen Standesrecht zeigen. Bleibt - mittelfristig gesehen - im deutschen Standesrecht der freien Berufe tatsächlich kein Stein mehr auf dem anderen, wie das "Handelsblatt", unser Zentralorgan des ökonomischen Ordo-Liberalismus, jubiliert, oder wird das Ganze - in Deutschland - nicht so heiß gegessen wie es - in der EU-Kommission - gekocht wurde?
Die deutsche Regierung hat in ihrer Stellungnahme im Rahmen der beiden Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vehement den Standpunkt vertreten, dass die Kammern der freien Berufe der öffentlichen Gewalt zuzurechnen sind und deshalb per se keine kartell- und wettbewerbsrechtlich relevanten Unternehmensvereinigungen sein können. Es müsse den zuständigen Instanzen eines Mitgliedstaates zustehen, im Rahmen der nationalen Souveränität zu entscheiden, wie sie die Ausübung ihrer Hoheitsrechte ausgestalten wollten. Die Entscheidung des nationalen Gesetzgebers, demokratisch legitimierten Einrichtungen (wie zum Beispiel Apothekerkammern) die Befugnis zum Erlass allgemeinverbindlicher Regelungen zu übertragen, sei deshalb vom Grundsatz der "institutionellen Selbstständigkeit" gedeckt.
In dieser Allgemeinheit folgten die Luxemburger Richter den deutschen Ausführungen jedoch nicht. Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs sind vielmehr zwei Regelungssysteme zu unterscheiden: Falls der Gesetzgeber eines Mitgliedstaats bei der Übertragung von Satzungsbefugnissen auf eine Kammer selbst Gemeinwohl-Kriterien aufstellt, die bei der Ausübung des freien Berufes zu beachten sind, und er somit die inhaltliche "Letztentscheidungsbefugnis" in seiner Hand behält, bleiben die berufsständischen Regelungen staatliches Recht. Die für Unternehmen und Unternehmensvereinigungen geltenden Bestimmungen des EG-Vertrages kommen dann nicht zur Anwendung. Anders ist es, wenn in den Berufsordnungen solche gemeinwohlorientierten Kriterien und Vorgaben fehlen. Dann gilt - mit allen Konsequenzen - europäisches Kartell- und Wettbewerbsrecht, da die von der zuständigen Kammer erlassenen Standesregeln allein der Berufsvertretung zuzurechnen sind.
Mit anderen Worten: Es obliegt - und dies stellt der Europäische Gerichtshof ausdrücklich fest - der Freiheit der Mitgliedstaaten, sich für das eine oder andere Modell zu entscheiden. Möglich ist beides. Bei diesen Entscheidungen ist die Politik gefordert.
Wie geht es weiter? Es wird von der Intelligenz und dem Gestaltungswillen der Gesetzgeber in den einzelnen Mitgliedstaaten abhängen, ob die Selbstverwaltung der freien Berufe in Deutschland und anderswo noch eine Zukunft hat - oder aber auf dem Brüsseler Altar entfesselter Marktfanatiker geopfert wird. "
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Auszug aus "Verein demokratischer ApothekerInnen e.V."
Verein demokratischer ApothekerInnen e.V
" [...] Den Mangel an Mitbestimmungsmöglichkeiten für die nicht selbständigen Apothekerinnen und Apotheker in den Kammern und in der ABDA gelte es abzubauen, so die zentrale Botschaft der Veranstaltung. Dazu reichten die bisherigen Änderungen an der Satzung der ABDA längst nicht aus. Ganz im Gegenteil: durch den Entzug der Mitbestimmungsmöglichkeiten für Angestellte sei die Satzung sogar ein Rückschritt. Es gelte weiterhin, energisch neue Schritte in Richtung mehr Demokratie in den Kammerorganisationen und in der ABDA zu fordern."
-------------------------------------------------------------------
Ich würde mich ( "Politik für mich" ? ) freuen, wenn ich zumindest eine "virtuelle-Aussage/Statement" zu meinem Anliegen von der alten bzw. Neuen FDP-Saar erhalten würde.
.. verbunden mit dem Wunsch, der anstehende LPT möge erfolgreich den Grundstein legen können, seinen Selbstanspruch "Politik für Dich" auch umzusetzen, unabhängig von Personalien-Wahlausgängen ...
Winfried Meyer aus Saarbrücken ("vorort")
c./o. www.apointernetclub.blogspot.com

p.s.
bei soviel Tränen sollte man zum Jahresanfang noch lachen können ...
1.) AMNOG-Blüten (DAZ.online)
und
2.) A-ServicePionier (4-Minuten-Video)

p.ss. und ff.
Kommentar zur Zukunft der FDP-Saar unter
NEUER Führung (ab 10.01.2011)
...und...
das apothekerliche Pendant dazu :
Freiraum für wen ? (im dortigen Kommentarteil)

Grüße aus Saarbrücken
*** Meyer`s VITA ***

Freitag, 31. Dezember 2010

typicals auch in 2011 ???

Für das apothekerliche Jahr 2011 wünsche ich allen Sichtweisen(den) im Gesundheitswesen das Vermögen und vorallem den Willen, KOMMUNIKATIV in der Streitkultur namens MEDIATION aufeinander zuzugehen, und die typicals der Vorjahre hinter sich zu lassen.

aus Deutsche-Apotheker-Zeitung.online
"Winfried Meyer sagt:
30.12.2010 12:46
zu Herrn Jochen Ebel`s
"Herr Oesterle versucht die wirtschaftlichen Interessen seines Konzerns durchzusetzen."

Seine "Markt"player-Konkurrenten tun dasgleiche in verschiedenen Modemänteln : genetzwerkt oder gekettet, (noch)de-jure in Deutschland differenziert, defacto bereits heute im Phagro "vereint" , AGs, e.G.s, und apothekerliche/-eigene Aufsichts-/Beiräte-e.V.s-Fürsten.
Frensemeyer - Schaubild allseits bekannt , ebenso Bundesverband für FREIE Kammern

zu Herrn Jochen Ebel`s
"Die Folge sind höhere Kosten für die Allgemeinheit"

(noch)nicht bewiesenes vermeintliches Totschlagsargument, also reine Behauptung, die solcherart immer zumindest mit "m.E." ergänzt werden sollte.
zu Herrn Jochen Ebel`s
"die durch erhöhte Steuerzuschüsse finanziert werden müssen."

Welche solidarmissbrauchten Regelsysteme auch ausserhalb des Gesundheitswesens leiden nicht darunter ?
Ist etwa der dm-Professor mit seinen Grundeinkommens-Ideen ein (möglicher) Heilsbringer ?
zu Herrn Jochen Ebel`s
"Deutsche Gesundheitspolitiker sollten sich mal fragen,"

tun sie sehrwohl, wenn auch nicht im Sinne der derzeitigen ABDA-"Apothekerschaft"
zu Herrn Jochen Ebel`s
"ob sie ein US amerikanisch dominiertes Gesundheits-system in Deutschland haben möchten."

Na, so groß + mächtig wird noch nicht einmal der Haniel-Clan je werden, dafür sorgen schon die anderen EU-"Oligarchen" als Gegner der US-Ostküsten-Clans.
Und außerdem gibts apothekerlich nicht nur in D hoheitlich-beauftragte Kammerwesen(tliche) Familienbande, bundesweit verbandelt wenn nicht sogar vermählt :-)
zu Herrn Jochen Ebel`s
"Dann fallen ca. 30 % der Bürger, die sich das nicht mehr leisten können, durch den Rost. Und deren Versorgung muss dann mit Steuermitteln finanziert werden."

Kennen Sie das aktuelle Thema "Altersarmut" und "Vergreisung der Firmenbelegschaften" ?
... selbstredend !"

Ich wünsche allen ApothekernInnen, e.K.s wie Angestellten, sowie (deren) allen im Apothekenmarkt tätigen Geschäftspartnern, vorallem Gesundheit für die folgenden "AMNOG"-Jahre, die Ihnen die Kraft geben möge, die Schwierigkeiten erfolgreich zu meistern.

Grüsse aus Saarbrücken
Winfried Meyer
*** Meyer`s VITA ***

Sonntag, 19. Dezember 2010

Frei-Burger "Dialoge" in Saar-Brücken

... oder politisch-kommunikativ :
kann man/frau Brücken bauen zu/in einer sich selbst
kasernierenden Burg voller selbstdarstellender Frei"schärler" ???

DAZ-online-Kommentare vom 15.12.2010
Sehr geehrter Herr Klein,
Sie schreiben
"[...] den Verbänden der Apothekerschaft (ABDA, ADKA, BVKA, VZA, BVDVA, BVDA, BVDAK) [...]"
Seit wann ist die ABDA ein VerbAnd wie BVDVA, BVDA, BVDAK ?
Meines Wissen ist die ABDA nur ein VerbUnd in BGB-Gesellschaftsform, die sich selbst als Bundesvereinigung darstellt, einseitig (stimmrechtlich) kammerkooperierend zugunsten der lediglich 17 Landesvereine/-verbände.
Somit keinesfalls als weitergehender Dachverband anzusehen, der als solcher vielleicht auch die anderen Verbände als Mitglieder beherbergen könnte/müsste, aber ABDA-satzungsgemäß eben dies nicht tut.
Ist dieses "Institutionelle" Ungleichgewicht politisch zeitgemäß und zielführend für den Pharm.-Freiberufler ?
Bitte klären Sie die Leserschaft diesbezüglich auf ! Danke !
mit freundlichen Grüßen
www.apointernetclub.blogspot.com
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Sehr geehrter Herr Meyer,
wir Apotheker wissen eigentlich sehr gut, was die ABDA ist (egal, wie man zu ihr steht!), aber "einseitig (stimmrechtlich) kammerkooperierend zugunsten der lediglich 17 Landesvereine /verbände" ist schon ziemlicher Blödsinn.
Da braucht Herr Klein die Leserschaft überhaupt nicht darüber aufzuklären, auch wenn Sie dies mit erhobenem Zeigefinger fordern. Es ging ja auch um die Apothekenbetriebsordnung - und da finde ich mich jetzt durch Herrn Klein aktuell informiert und durch Ihren Beitrag aktuell genervt.
Ich kann Ihrem Geschwafel (übrigens nicht nur in diesem Beitrag) überhaupt nichts Sinnvolles oder auch Konstruktives entnehmen, aber vielleicht sind mir als Nicht-" Pharm.-Freiberufler" auch nur die verbeamteten Augen aktuell durch einen VerbAnd verbUnden...
Mit freundlichen Grüssen
Rainer Neukirchen
Lehrbeauftragter für spezielle Rechtsgebiete für Apotheker an der Universität Freiburg
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Sehr geehrter Herr Neukirchen,
von Qualitätsvoraussetzungen ist bei Apothekerns viel die Rede, je nach Sichtweisen unterschiedlich bis konträr beurteilt und bewertet;
bei juristischen Gutachte(r)n/Gegengutachte(r)n ebenso wie bei Lehrbeauftragten u.ä. Elfenbeinturmsesshaften/-klebern .
Doch aus dem Munde bzw. der Tastatur der Letzteren derartige "Argumente" (?) hören zu müssen/sollen wie "Blödsinn" , "genervt" , "Geschwafel" , spricht nicht für IHRE Berufsgruppe, im Gegenteil, passt eher zu stammtischbrüllenden Politikern.
Ihre, Herr Neukirchen, Ein-/Auslassungen (?) erinnern mich sehr an die ABDA-Versionshistorie in Wikipedia, die Ihresgleichen in einen "edit-war" pervertierten; SOOooo verbohrt sind Professoren und Lehrbeauftragte : "die Erde ist immer noch eine Scheibe" :-)
http//de.wikipedia.org/w/index.php?title=ABDA_%E2%80%93_Bundesvereinigung_Deutscher_Apothekerverb%C3%A4nde&diff=74385487&oldid=36504283

schlagen Sie nach bei DAZ-Dr.Rotta-2002-Kommentar
oder
Freie-Apothekerschaft-e.V.
oder
Verein demokratischer ApothekerInnen
"Den Mangel an Mitbestimmungsmöglichkeiten für die nicht selbständigen Apothekerinnen und Apotheker in den Kammern und in der ABDA gelte es abzubauen, so die zentrale Botschaft der Veranstaltung. Dazu reichten die bisherigen Änderungen an der Satzung der ABDA längst nicht aus. Ganz im Gegenteil: durch den Entzug der Mitbestimmungsmöglichkeiten für Angestellte sei die Satzung sogar ein Rückschritt. Es gelte weiterhin, energisch neue Schritte in Richtung mehr Demokratie in den Kammerorganisationen und in der ABDA zu fordern."

... statt sich nur an Ihren(Neukirchen) eigenen Expertisen zu befriedigen.
zu
"sind mir [...] nur die verbeamteten Augen aktuell durch einen VerbAnd verbUnden..."
genau so isses, der DAV (= 17 LAVs) liefert branchenpolitische Nebelkerzen via bundesvereinigte Öffentlichkeitsarbeiter zur minderqualitativen Wundversorgung der vor die Stirn gestoßenen Stimmrechtslosen.

Liebe kammerzwangsbeitragsverpflichteten ApothekerInnen,
liebe darüberhinaus freiwillig-zahlende LAV-Vereinsmitglieder e.K.s/OHGs,
Lesen Sie bitte die ABDA-Satzungs-§§ , noch besser:
copy&pasten Sie die "heiklen" §§ (Ihnen-persönlich geläufig ??? ) in Ihren Web-Communities und -wenn möglich- in Ihrer apothekerlichen Fachpresse, oder ist dieses §§-Wissen nur den 34 BGB-"Gesellschaftern" institutionell vorbehalten ?

schneeweiss-weihnachtliche Grüße aus Saarbrücken
*** Meyer`s VITA ***