288 Delegierte mit 382 Stimmen
Von Siegfried Löffler, München (PZ-Artikel)
" 288 Delegierte mit insgesamt 382 Stimmen vertraten diesmal beim Deutschen Apothekertag in München die Interessen von mehr als 50 000 deutschen Apothekerinnen und Apothekern.
Obwohl gegenwärtig 69,3 Prozent der Apotheker Frauen sind, beträgt die Relation zwischen 180 männlichen und 108 weiblichen Delegierten 62,5:37,5 Prozent zugunsten der Männer. Vergleicht man aber mit dem letztjährigen Deutschen Apothekertag in Düsseldorf, bei dem der Anteil der Männer noch 65 Prozent betrug, haben die Frauen erneut aufgeholt.
Diesmal dominieren mit weitem Abstand die Hamburger Apothekerinnen: Die Kammer schickte ausschließlich Frauen (5) nach München, der Verein eine Frau und einen Mann. Ähnlich verhielt sich die benachbarte Apothekerkammer Schleswig-Holstein, die sieben Frauen und einen Mann benannte. Die Landesapothekerkammer Thüringen wählte drei Frauen und einen Mann. Bei der Apothekerkammer Berlin sind sieben der 13 Delegierten Frauen. Auch die Bayerischen Gastgeber schneiden bei diesem Vergleich sehr gut ab: 15 Männer führen in der Statistik nur knapp vor 12 Frauen. Dass bei diesem Vergleich wiederum Niedersachsen weit vorn liegt, verwundert nicht. Das ist sicher Kammerpräsidentin Magdalene Linz, die von 2005 bis 2008 als erste Frau Präsidentin der Bundesapothekerkammer war, zu verdanken. Neun Frauen und acht Männer stimmen für Niedersachsen ab.
209 Selbstständige und 79 Angestellte wirken an den Beratungen und Beschlüssen mit. Bei der Zusammensetzung der Delegation ging die gastgebende Bayerische Landesapothekerkammer mit gutem Beispiel voran. Sie wählte 14 Angestellte und 13 Selbstständige zu Delegierten.
Ein deutliches Übergewicht haben die Angestellten gegenüber den Selbstständigen bei den Apothekerkammern Berlin (9:4), Schleswig-Holstein (6:2), Hamburg (4:1) und Brandenburg (3:1); auch die Landesapothekerkammer Hessen bevorzugte die Angestellten, die im Vergleich mit den Selbstständigen eine 9:8-Mehrheit haben. "
FRAGEN:
1.)
Warum waren 94 (25 %) bundesweit immerhin! gewählte/benannte Stimmen nicht persönlich nach München angereist ?
2.)
Geht`s in der ABDA-Hauptversammlung holdingmäßig zu wie auf einer Aktionärs-Versammlung, wo Stimmrechte übertragbar sind ?
3.)
Welcher Gruppe sind diese NICHTanwesenden zuzurechnen ? also Spannbreite zwischen 209+94 Selbständigen e.K.s/OHGs (wieviel davon LAV-Abgeordnete ?) einerseits und 79+94 Angestellten (Kammermitglieder) andererseits.
4.)
Wie soll eine Berufsvertretung lobbyierend wirken ?
Belehrend, Sanktionen androhend gegenüber ihren eigenen Wählern (Keller-Resolution) oder sich beschränken auf Imagepflege durch professionelle PR-Arbeit ?
kick auf Antrag + Stimmungsbilder (DAZ-Artikel-Kommentare):
dietmar Frensemeyer sagt dazu :
10.10.2010 19:33
" Apotheker sind NIRGENDS vertreten, wenn es um Arzneimittel oder das Gesundheitswesen geht. FAKT: vom Apothekertag 2010 war in den wichtigen Medien NICHTS zu hören.
Wer diesen Antrag ablehnte, leidet meines Erachtens an massivem Realitätsverlust "
Winfried Meyer sagt dazu :
10.10.2010 20:54
zu "Aus Sicht der ABDA-Führung muss sich allerdings nichts an der Medienarbeit ändern"
Traurige Realität ist, dass zwar "ABDA" auf der Falschpackung draufsteht, aber leider zu 100% (satzungsgemäß) nur DAV-Kommerz drin ist. Die ABDA-Konstrukt-Problematik (Frensemeyer-Schaubild) ist ja nicht nur von der FAZ ("Kette von unten") publiziert worden, sondern bleibt solange von der Politik "negativ" belastet wie diese (meist) "Alt-Herren" glauben, sich in der Öffentlichkeit als Dachverband ALLER Apotheker gerieren zu sollen.
Vielleicht ist das neue DAV-Ansinnen zur Eigen"degradierung" seines A-Warenzeichens auf gleichrangige Stufe inzwischen neuentstandener "Vertreter"Logos/Markenzeichen ein erster Schritt, weg von allen selbstbeanspruchten LAVs-Definitionshoheiten.
Heutige ABDA-Delegierte, die kuschend vor der Führung wie Parteisoldaten gegen den Hessen-Antrag votierten, sind sich m.E. durchaus bewußt, WIE die derzeitigen Standesvertreter auf laienöffentlicher Bühne auseinandergenommen würden (als veröffentlichter Skandal !), und zwar keineswegs wegen des funktionärsbejammerten "schlechten" bzw. negativ-besetzten A-Images des einzelnen Vorortapothekers e.K.
Konsequenzen seit Jahrzehnten ?
"tote Hose" , volle Taschen !
Treuhand e.V. - vorm. Leetsch & Co.
ApoBank - aktuell Dr.Diener & Co.
=> Daten sammeln, verdichten, weitergeben
Reinhard Rokitta sagt dazu :
11.10.2010 11:31
" Nach dem Motto: Bloß nicht auffallen!! Weder vor der Öffentlichkeit noch vor den Politikern noch vor der Apothekerschaft! Besser kann man sich nicht beim Ablehnen dieses Antrages blamieren. Die, die diese Delegierten gewählt haben, sollen auch weiterhin DUMM gehalten werden. Leider scheint der Intelligenzquotient auf das Anschauen des Kontostandes reduziert worden zu sein. Eventuell kann es aber auch sein, dass das eigene Vermögen, wirklich gute Pressearbeit zu leisten, sich in der Ablehnung widerspiegelt. Das kann nur heißen: werden Sie Mitglied in der Freien Apothekerschaft e.V. . Wir bringen wieder Pharmazie ins Spiel! "
Erika Siebert sagt dazu :
11.10.2010 20:26
" Deutlicher als an dieser Abstimmung kann man wirklich die Unfähigkeit unseres Berufsstandes und seiner Führung nicht dokumentieren,sich selbst und die Apothekerschaft als wichtigen und qualifizierten Gesprächspartner in der politischen Diskussion zu positionieren. Wir brauchen uns doch nicht wundern, wenn die Politik uns nicht ernst nimmt, denn jemand, der in einer Mediengesellschaft wie der unseren bewußt auf öffentliche Darstellung verzichtet, der sich sein Sprachrohr selbst verstopft, der gehört nicht an die Spitze eines so wichtigen Berufsverbandes.Wir sollten uns zur Wehr setzten gegen die ewig Gestrigen der ABDA. Und die Hessen unterstützen, denn das sind scheinbar die Einzigen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. "
Dr.Regine Tillmann sagt dazu :
12.10.2010 09:50
" Frau Erika Siebert hat Recht.
Ich komme selbst aus Hessen und lebe jetzt im Norden.
Die Naivität mancher Kollegen insbesondere der Funktionäre in Bezug auf Politiker und Politik läßt mich geradezu verzweifeln . Ich hatte selbst hier einen Politiker, Staatssekretär im damaligen Bundesarbeitsministerium zum Politikerpraktikum in meiner Apotheke.
Das war sehr interessant, auch was er sagte , wie er von Kollegen behandelt worden sei. Es nützt nichts zu lamentieren und zu jammern , sonst aber ruhig und still zu halten. Der gute Mann wußte nicht , wie sich unsere Preise zusammensetzen, welche Kosten wir haben oder welche vor allem menschlichen und fachlichen Aufgaben wir tagtäglich erfüllen.
Wir müssen endlich lautstark und selbstbewußt unsere Fähigkeiten und den Wert unserer Ausbildung klar und deutlich darstellen, dazu gehört heute nun eben auch der Medienauftritt.
Warum sucht sich die ABDA nicht geschulte und zwar medienwirksam geschulte, Leute , die unsere Interessen vertreten. Andere tun dies auch. Ist das so schwer zu verstehen???
Und innerhalb des Standes muß auch eine moralische Wende vollzogen werden.
Wenn 20 Paracetamol für 0,60 € angeboten werden, gerade mal so teuer wie ein Roggenbaguettebrötchen, dann kann natürlich nicht von Verantwortung und Fachkompetenz die Rede sein.
Viele Kollegen fallen leider in die Gruben , die sie sich mit Raffgier und Kurzzeitdenken schaufeln ohne Standesbewußtsein und Stolz auf einen Beruf, der so wie er in Deutschland bislang war seinesgleichen in der ganzen Welt sucht. Also bitte aufwachen , alle Kollegen und Kolleginnen und vor allem unsere Kammervertreter "
MrPh sagt dazu :
12.10.2010 11:39
" Ich traue meinen Augen nicht, was ich gerade lese, welche Entscheidung die ABDA getroffen hat!!! Heutzutage wenn man gutes Image erreichen möchte, selbst bei denen die schon längst ihr Gesicht in der Öffentlichkeit verloren haben, erreicht man durch recht starke Medienpräsenz, geschweige denn wir Apotheker, die stets bemüht sind (mit Ausnahme von einigen) nicht nur im Dienste der Bevölkerung sondern neuerdings (zwangsweise) auch im Dienste der Politik und Kassen zu stehen, wäre sogar ein bißchen mehr Anerkennung sehr gerecht gewesen, zumal heutzutage in allen Medien alle möglichen Berufsgruppen mehr als stark vertreten sind! Warum sollten die Apotheker dies auch nicht machen, wenn z.B.: Köche, Polizisten, sogar massenweise Ärzte usw usw permanent im TV zu sehen sind, und meistens mit einem recht guten Image?! Sei es allen recht, aber warum uns nicht?
Umdenken Kollegen bevor es zu spät ist, ansonsten läuft uns die Zeit davon.
Wen vertritt die ABDA denn überhaupt??? "
Gerhard Haaf sagt dazu :
12.10.2010 15:44
" Liebe KollegInnen, Warum kommen denn Krankenkassenvertreter in Talkshows vor, die Krankenkassen "investieren" für viele Millionen Euro Werbespots, von denen die Fernsehsender profitieren. Herr Prof.Lauterbach sitzt mit Frau Mohn (Bertelsmann = 5. größter Medienkonzern weltweit) im Aufsichtrat des Klinikkonzerns der Rhönkliniken und ist damit für jede Talkshow gesetzt. Warum sollte er sich Kritiker in eine Sendung holen wollen? Der einzige Weg aus diesem Dilemma wäre ein eigener unabhängiger Fernsehsender.... sind die KollegInnen auch bereit dafür etwas zu bezahlen ???? Wir können keinen Sender dazu zwingen, unsere Interessen darzubieten. Diese Denke wäre einfach naiv.
Winfried Meyer sagt dazu :
12.10.2010 16:53
zu "Leider scheint der Intelligenzquotient auf das Anschauen des Kontostandes reduziert worden zu sein."
Dem kann ich nur zustimmen, zumal wenn ich das Statement des Vorposters lesen muss:
"wäre ein eigener unabhängiger Fernsehsender.... sind die KollegInnen auch bereit dafür etwas zu bezahlen ????"
klingt für mich hochnäsig-protzig wie im Berliner-Mendelson-Palace, aus dem Munde der Karlsruhe-Durlacher Appendizes (Namen-googlen hilft zur Personen-Transparenz) jedoch nicht verwunderlich.
Der Eintritt in die Medienwelt ist nur nachrangig eine Frage der Monetik, sondern in erster Linie die Frage, ob der jeweilige Sichtweisen-Darsteller für die Öffentlichkeit (quoten)interessant ist.
Das wäre der Apotheker, wenn er -statt zu jammern- sich zum gemeinwesendienlichen Nutzen als (ethisches) KORREKTIV zur (zahlenden) Pharmaindustrie positionieren könnte bzw. wollte.
Zumindest ein öffentliches Distanzieren von H.H.Kellers Kernaussage/Credo/DAV+ABDA-Position ist Voraussetzung, um überhaupt noch ernst genommen zu werden als Pharmazeuten e.K.
Keller : "Wir fordern von der Politik ..., weil der Apothekerschaft nicht zuzumuten ist, die Interessen der Pharmaindustrie zu tangieren"
.
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Donnerstag, 14. Oktober 2010
Mittwoch, 29. September 2010
APOTHEKERTAG 2010 in München ...
Apotheker, Apotheke und die Zukunft
München - Wenn das Apothekerplenum am Donnerstag Nachmittag zu seiner Auftaktsitzung zusammentritt und die Delegierten der Apothekerkammern in den Sitzungssaal des Münchner Kongresszentrums am Messegelände strömen, verbinden viele Apothekerinnen und Apotheker große Erwartungen mit dieser Tagung.
Vom 7. bis 9. Oktober findet der Deutsche Apothekertag 2010 in München statt. Begleitet wird er von der Expopharm, der pharmazeutischen Messe, die bis zum Sonntag, 10. Oktober 2010, dauert.
Zum einen ist es ein Apothekertag in dem Jahr, in dem die Wiedervereinigung Deutschlands vor zwanzig Jahren gefeiert wird. Zum andern fällt der Apothekertag in eine Zeit, in der ein folgenschweres Gesetz (AMNOG) und eine ebenso bedeutungsvolle Verordnung (Novellierung der Apothekenbetriebsordnung) für die Apotheke anstehen und diskutiert werden.
Die Tagungspunkte des diesjährigen Apothekertags lauten: „Weiterentwicklung der Arzneimittelversorgung“, der „Zukunftsberuf Apotheker“ und die „Patientenorientierte Arzneimittelversorgung“ –Themen, die sicher ihre Berechtigung haben und zukunftsträchtig sind.
Auf alle Fälle: Spannende Themen wie AMNOG und ApBetrO liegen in der Luft, ob sie sich auch auf den diesjährigen Apothekertag niederschlagen werden, ist noch offen. Also: Wird der Apothekertag 2010 Meilensteine für die Entwicklung des Apothekerberufs und der deutschen Apotheke setzen können oder wird er eher ein Apothekertag „as usual“ ?
(Quelle: Peter Ditzel DAZ )
Winfried Meyer kommentiert dazu :
"Meilensteine" ?
Für jegliches AGIEREN zur gemeinwesendienlichen Nutzen-Darstellung (statt lediglicher Warendistribution) ist eine erweiterte EIGENkapitalbasis des apothekerlichen FACHeinzelhändlers Grundvoraussetzung und damit notwendig.
Diese im Vorfeld der Einflussnahme/Lobbyismus auf die politischen Entscheider zu generierende Einsicht -in Beschlüsse gefaßt- seitens der Apothekerschaft muss auf dem Apothekertag zumindest zur Diskussion gestellt werden !
Erst die Verinnerlichung -nicht Verschleierung- dieser Strukturproblematik bewegt/motiviert den bisher wählerbequemen Basisapotheker, sich aktiv mittels Einflussnahme auf ApoG und ApoBetrO im Themenkreis AMNOG branchenpolitisch einzubringen statt nur "Messe passiv+konsumierend zu geniessen"
über den TELLERRAND
A-Aussage :
" [...] werden nur Kapitalgesellschaften in teuren Lauflagen gewinnen können. [...] "
B-Gegenfrage :
Wie wär`s mit einer Erweiterung über die e.K./OHG hinaus ( ApoG- und ApoBetrO-Feld )
... zur ORIGINÄREN KG like Österreichischem-Modell , in der der/die Komplementär(in) ein(e) Approbierte(r) sein MUSS ? , also vollhaftende natürliche Person (wie bei e.K./OHG) als Komplementär mit Approbations-Pflicht, und NICHTapothekerliche Kommanditisten als Mitkapitalgeber/"Bürgen" statt Fremdgläubiger (Banken und Grossisten), statt Familien"unterstützer" oder gar statt Strohmänner/-frauen
... verkommt der sog. "Deutsche-Apothekertag" nun gänzlich zum lediglichen Abnickverein, stimmberechtigt nur LAKs- und LAVs-Delegierte als antragsberechtigte (meist dann in Arbeitskreise vertagt) Teilnehmer , den Basis-Apotheker nur als Zuschauer (in Fragestunden/-minuten) und Claqueur (oder BUH-rufenden) ruhigstellend mit dem Lockmittel namens "Expopharm" , dieses Jahr jedoch ohne Oktoberfest ?
... oder ...
diskutiert (statt öffentliches Jammern) frau/man zum Überleben doch noch transparent ?
z.B. die KAMMER- und VERBÄNDEproblematik der FREIEN Berufe (DAZ-Artikel mit Kommentar) einerseits
... und ...
die Selbstherrlichen Protest-Kampagnen (DAZ-Artikel mit Kommentar) des berühmt-berüchtigten ABDA-Konstrukts
andererseits.
Erst die Verinnerlichung (nicht Verschleierung !) dieser Strukturproblematik bewegt/motiviert den bisher wählerbequemen Basisapotheker, sich aktiv mittels Einflussnahme auf ApoG und ApoBetrO im Themenkreis AMNOG branchenpolitisch einzubringen statt nur "Messe passiv+konsumierend zu geniessen" und vermeintliche Schnäppchen im löchrigen Deich oder in der morschen Eiche zu ergattern.
Die ABDA-Strategie z.B. in der Pick-up-Frage war bereits in 2008 juristisch dilettantisch, (branchen)politisch und lobbyistisch inkompetent, und wird heute in 2010 von den "Oberen" Standesvertretern kleinlaut "resümiert" ...
Kleinfragmentierung
" Wir machen den Weg frei ...
Eigentlich sind unsere Standesfürsten immer tapfere Kämpfer gewesen. Und wer diese Kämpfer zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr ... Und sie kämpfen unverdrossen weiter, jetzt gegen Kooperationen zwischen den Apothekern, die dann flugs der "Kettenbildung" verdächtigt werden, ... Das sehen die Standesfürsten natürlich ganz anders. Und deshalb haben sie sich ... verbissen . Es scheint ihr oberstes Ziel zu sein, den Apotheken-Einzelhandel möglichst kleinfragmentiert und schwach zu halten. Anstatt zu fordern, daß sich die Apotheken durch Kooperationen und (andere Formen der) Zusammenschlüsse dagegen wappnen, von international und global agierenden Konzernen vom Markt gefegt zu werden, versucht man, den Kollegen Knüppel (via Kammergerichtsbarkeiten) zwischen die Beine zu werfen, wo es irgend geht. Vielleicht, um den lauernden Marktbestien dann zurufen zu können :
" Wir machen den Weg frei ... für den Untergang der Individual-Apotheken" "
deja vu ?
===>>> PharmaRundschau 6/99 S.75 vor 11 Jahren
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München - Wenn das Apothekerplenum am Donnerstag Nachmittag zu seiner Auftaktsitzung zusammentritt und die Delegierten der Apothekerkammern in den Sitzungssaal des Münchner Kongresszentrums am Messegelände strömen, verbinden viele Apothekerinnen und Apotheker große Erwartungen mit dieser Tagung.
Vom 7. bis 9. Oktober findet der Deutsche Apothekertag 2010 in München statt. Begleitet wird er von der Expopharm, der pharmazeutischen Messe, die bis zum Sonntag, 10. Oktober 2010, dauert.
Zum einen ist es ein Apothekertag in dem Jahr, in dem die Wiedervereinigung Deutschlands vor zwanzig Jahren gefeiert wird. Zum andern fällt der Apothekertag in eine Zeit, in der ein folgenschweres Gesetz (AMNOG) und eine ebenso bedeutungsvolle Verordnung (Novellierung der Apothekenbetriebsordnung) für die Apotheke anstehen und diskutiert werden.
Die Tagungspunkte des diesjährigen Apothekertags lauten: „Weiterentwicklung der Arzneimittelversorgung“, der „Zukunftsberuf Apotheker“ und die „Patientenorientierte Arzneimittelversorgung“ –Themen, die sicher ihre Berechtigung haben und zukunftsträchtig sind.
Auf alle Fälle: Spannende Themen wie AMNOG und ApBetrO liegen in der Luft, ob sie sich auch auf den diesjährigen Apothekertag niederschlagen werden, ist noch offen. Also: Wird der Apothekertag 2010 Meilensteine für die Entwicklung des Apothekerberufs und der deutschen Apotheke setzen können oder wird er eher ein Apothekertag „as usual“ ?
(Quelle: Peter Ditzel DAZ )
Winfried Meyer kommentiert dazu :
"Meilensteine" ?
Für jegliches AGIEREN zur gemeinwesendienlichen Nutzen-Darstellung (statt lediglicher Warendistribution) ist eine erweiterte EIGENkapitalbasis des apothekerlichen FACHeinzelhändlers Grundvoraussetzung und damit notwendig.
Diese im Vorfeld der Einflussnahme/Lobbyismus auf die politischen Entscheider zu generierende Einsicht -in Beschlüsse gefaßt- seitens der Apothekerschaft muss auf dem Apothekertag zumindest zur Diskussion gestellt werden !
Erst die Verinnerlichung -nicht Verschleierung- dieser Strukturproblematik bewegt/motiviert den bisher wählerbequemen Basisapotheker, sich aktiv mittels Einflussnahme auf ApoG und ApoBetrO im Themenkreis AMNOG branchenpolitisch einzubringen statt nur "Messe passiv+konsumierend zu geniessen"
über den TELLERRAND
A-Aussage :
" [...] werden nur Kapitalgesellschaften in teuren Lauflagen gewinnen können. [...] "
B-Gegenfrage :
Wie wär`s mit einer Erweiterung über die e.K./OHG hinaus ( ApoG- und ApoBetrO-Feld )
... zur ORIGINÄREN KG like Österreichischem-Modell , in der der/die Komplementär(in) ein(e) Approbierte(r) sein MUSS ? , also vollhaftende natürliche Person (wie bei e.K./OHG) als Komplementär mit Approbations-Pflicht, und NICHTapothekerliche Kommanditisten als Mitkapitalgeber/"Bürgen" statt Fremdgläubiger (Banken und Grossisten), statt Familien"unterstützer" oder gar statt Strohmänner/-frauen
... verkommt der sog. "Deutsche-Apothekertag" nun gänzlich zum lediglichen Abnickverein, stimmberechtigt nur LAKs- und LAVs-Delegierte als antragsberechtigte (meist dann in Arbeitskreise vertagt) Teilnehmer , den Basis-Apotheker nur als Zuschauer (in Fragestunden/-minuten) und Claqueur (oder BUH-rufenden) ruhigstellend mit dem Lockmittel namens "Expopharm" , dieses Jahr jedoch ohne Oktoberfest ?
... oder ...
diskutiert (statt öffentliches Jammern) frau/man zum Überleben doch noch transparent ?
z.B. die KAMMER- und VERBÄNDEproblematik der FREIEN Berufe (DAZ-Artikel mit Kommentar) einerseits
... und ...
die Selbstherrlichen Protest-Kampagnen (DAZ-Artikel mit Kommentar) des berühmt-berüchtigten ABDA-Konstrukts
andererseits.
Erst die Verinnerlichung (nicht Verschleierung !) dieser Strukturproblematik bewegt/motiviert den bisher wählerbequemen Basisapotheker, sich aktiv mittels Einflussnahme auf ApoG und ApoBetrO im Themenkreis AMNOG branchenpolitisch einzubringen statt nur "Messe passiv+konsumierend zu geniessen" und vermeintliche Schnäppchen im löchrigen Deich oder in der morschen Eiche zu ergattern.
Die ABDA-Strategie z.B. in der Pick-up-Frage war bereits in 2008 juristisch dilettantisch, (branchen)politisch und lobbyistisch inkompetent, und wird heute in 2010 von den "Oberen" Standesvertretern kleinlaut "resümiert" ...
Kleinfragmentierung
" Wir machen den Weg frei ...
Eigentlich sind unsere Standesfürsten immer tapfere Kämpfer gewesen. Und wer diese Kämpfer zum Freund hat, braucht keine Feinde mehr ... Und sie kämpfen unverdrossen weiter, jetzt gegen Kooperationen zwischen den Apothekern, die dann flugs der "Kettenbildung" verdächtigt werden, ... Das sehen die Standesfürsten natürlich ganz anders. Und deshalb haben sie sich ... verbissen . Es scheint ihr oberstes Ziel zu sein, den Apotheken-Einzelhandel möglichst kleinfragmentiert und schwach zu halten. Anstatt zu fordern, daß sich die Apotheken durch Kooperationen und (andere Formen der) Zusammenschlüsse dagegen wappnen, von international und global agierenden Konzernen vom Markt gefegt zu werden, versucht man, den Kollegen Knüppel (via Kammergerichtsbarkeiten) zwischen die Beine zu werfen, wo es irgend geht. Vielleicht, um den lauernden Marktbestien dann zurufen zu können :
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Sonntag, 26. September 2010
Apotheken-SERVICE
Was ist Humor ?
... wenn frau/man trotzdem lacht bzw. noch lachen kann ?
ABDA-Bellartz-Checklisten-"Protest" ... versus ... Apotheken-Alltag ?
ABDA-Bellartz:
” Auf Parteitagen sollen Politiker anhand einer symbolischen Checkliste entscheiden, welche Leistungen die Apotheken künftig streichen sollen.”
… v e r s u s …
Adhoc:
” Können sich Apotheken das überhaupt noch leisten? ”
Dr.Zöller:
” Die Apotheken erhalten einen festen Betrag für ihre Tätigkeit.”
Wieso eigentlich nur eine “SYMBOLISCHE” Checkliste als “Protest” ?
Zur Leistungsbeschreibung des gemeinwesendienlichen Nutzens, die die Politik mit dem Packungs-Abgabehonorar abgedeckt wissen will, gibts im nachhinein konträre Vorstellungen sogar innerhalb der hoheitlichen Selbstverwaltungsorgane ; doch die politischen Entscheidungsträger besitzen nunmal die Definitionshoheit, nicht die Apotheken(vertreter) !
Die Pharmagrosshandlungen sahen sich selbst in der Rolle, durch den A-Freiberufler rabattgefordert gegeneinander ausgespielt zu werden, ausserhalb der “offiziellen” (Listenpreis-) Margenbetrachtungen (sowohl Rx-Segment als auch OTC-Segment) , OHNE Funktionserleichterungen als A-Gegenleistung von ihren Einzelhandels”partnern” zu erhalten, letztendlich also zu “kostenlosem” Funktions-Service allerlei Art für den Apotheker e.K. gezwungen … bis hin zur oligopolen -nicht monopolen- “Marktregulierung” (Übernahmen) durch Wettbewerb …
Immerhin decken die apothekereigenen Genossenschaften 30 % des Grossomarktes ab ! , zuzüglich Beteiligungsverhältnissen zu einem AG-Konzern.
Wenn der FACHeinzelhändler “Apotheke” sich lediglich als “Kunde” seines Grosshändlers versteht und nicht als “echter Partner” (sehrwohl einander abhängige Beziehung, insbesondere Waren-Valuten) , dann ist er nur ein Waren-Einzelhändler (ohne FACH-) im Wettbewerb zu Discountern, Filalisten, Versandhändlern etc.
Letztere verkaufen Waren über den Preis, ein FACHhändler verkauft SEINE Individual-Beratung/-Service mittels Waren-Katalysator.
Das Vorverkaufs-Argument der Pharmaindustrie (”Mini-DTP”) führt(e) dann vor Jahren zum geflügelten Wort eines DAV-Ex-Vorsitzenden und jetzigen(?) Aufsichtsrat der ApoBank im Themenfeld aut-idem:
” Wir fordern von der Politik eine Präparateliste (Checkliste ?) zur Negativliste, weil der Apothekerschaft nicht zuzumuten ist, die Interessen der Pharmaindustrie zu tangieren ” –> also der Apotheker als Quasi-Beamter ?
Produkt-Absatz-Förderung in der UNABHÄNGIG-beratenden Apotheke sollte in Händen der Individual-PHARMAZEUTEN-Betriebskostenstruktur verbleiben und eben nicht als “Naturalien”-Rabatt oder Sponsoring vom KAUFMANN (als Kosten-/Werbeersparnis) vereinnahmt werden …
Mischkalkulation schön und gut …. doch sollten die ApothekeRkammern über den ApothekeNverbänden stehen und nicht umgekehrt, wenn man/frau den gemeinwesendienlichen Nutzen der sog. FREIEN Apothekerschaft erkennen soll.
.
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... wenn frau/man trotzdem lacht bzw. noch lachen kann ?
ABDA-Bellartz-Checklisten-"Protest" ... versus ... Apotheken-Alltag ?
ABDA-Bellartz:
” Auf Parteitagen sollen Politiker anhand einer symbolischen Checkliste entscheiden, welche Leistungen die Apotheken künftig streichen sollen.”
… v e r s u s …
Adhoc:
” Können sich Apotheken das überhaupt noch leisten? ”
Dr.Zöller:
” Die Apotheken erhalten einen festen Betrag für ihre Tätigkeit.”
Wieso eigentlich nur eine “SYMBOLISCHE” Checkliste als “Protest” ?
Zur Leistungsbeschreibung des gemeinwesendienlichen Nutzens, die die Politik mit dem Packungs-Abgabehonorar abgedeckt wissen will, gibts im nachhinein konträre Vorstellungen sogar innerhalb der hoheitlichen Selbstverwaltungsorgane ; doch die politischen Entscheidungsträger besitzen nunmal die Definitionshoheit, nicht die Apotheken(vertreter) !
Die Pharmagrosshandlungen sahen sich selbst in der Rolle, durch den A-Freiberufler rabattgefordert gegeneinander ausgespielt zu werden, ausserhalb der “offiziellen” (Listenpreis-) Margenbetrachtungen (sowohl Rx-Segment als auch OTC-Segment) , OHNE Funktionserleichterungen als A-Gegenleistung von ihren Einzelhandels”partnern” zu erhalten, letztendlich also zu “kostenlosem” Funktions-Service allerlei Art für den Apotheker e.K. gezwungen … bis hin zur oligopolen -nicht monopolen- “Marktregulierung” (Übernahmen) durch Wettbewerb …
Immerhin decken die apothekereigenen Genossenschaften 30 % des Grossomarktes ab ! , zuzüglich Beteiligungsverhältnissen zu einem AG-Konzern.
Wenn der FACHeinzelhändler “Apotheke” sich lediglich als “Kunde” seines Grosshändlers versteht und nicht als “echter Partner” (sehrwohl einander abhängige Beziehung, insbesondere Waren-Valuten) , dann ist er nur ein Waren-Einzelhändler (ohne FACH-) im Wettbewerb zu Discountern, Filalisten, Versandhändlern etc.
Letztere verkaufen Waren über den Preis, ein FACHhändler verkauft SEINE Individual-Beratung/-Service mittels Waren-Katalysator.
Das Vorverkaufs-Argument der Pharmaindustrie (”Mini-DTP”) führt(e) dann vor Jahren zum geflügelten Wort eines DAV-Ex-Vorsitzenden und jetzigen(?) Aufsichtsrat der ApoBank im Themenfeld aut-idem:
” Wir fordern von der Politik eine Präparateliste (Checkliste ?) zur Negativliste, weil der Apothekerschaft nicht zuzumuten ist, die Interessen der Pharmaindustrie zu tangieren ” –> also der Apotheker als Quasi-Beamter ?
Produkt-Absatz-Förderung in der UNABHÄNGIG-beratenden Apotheke sollte in Händen der Individual-PHARMAZEUTEN-Betriebskostenstruktur verbleiben und eben nicht als “Naturalien”-Rabatt oder Sponsoring vom KAUFMANN (als Kosten-/Werbeersparnis) vereinnahmt werden …
Mischkalkulation schön und gut …. doch sollten die ApothekeRkammern über den ApothekeNverbänden stehen und nicht umgekehrt, wenn man/frau den gemeinwesendienlichen Nutzen der sog. FREIEN Apothekerschaft erkennen soll.
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Samstag, 18. September 2010
Anregungen oder Sammelsurium ?
Der sogenannte Deutsche-Apothekertag 2010 in München (ohne Oktoberfest) steht kurz bevor.
Für Klick-Fans, die den USP des Internets zu schätzen und vorallem anzuwenden wissen bzw. mögen,
hier einige Themenkreise, die von mir in der apotheke-adhoc-Community KOMMENTIERT wurden :
(Rabatt)äpfel und (Rabatt)birnen
A-Qualität als eine Frage der Kommunikation ?
FremdBETREIBER und MehrBESITZER - EU-Vertragsverletzungsverfahren
BGH : Bar-Rabatte sind erlaubt - 1€
Bonus-Taler als Vorreiter von Regionalwährungen
der verkaufte Apotheker e.K. zwischen Celesio einerseits und ABDA andererseits
Rudolf v. Ihering : gesetzlich oder ungesetzlich ?
Vorverkaufs-Argument als Verzicht oder "Einsparung" von/auf Eigen-Engagement ?
.
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Für Klick-Fans, die den USP des Internets zu schätzen und vorallem anzuwenden wissen bzw. mögen,
hier einige Themenkreise, die von mir in der apotheke-adhoc-Community KOMMENTIERT wurden :
(Rabatt)äpfel und (Rabatt)birnen
A-Qualität als eine Frage der Kommunikation ?
FremdBETREIBER und MehrBESITZER - EU-Vertragsverletzungsverfahren
BGH : Bar-Rabatte sind erlaubt - 1€
Bonus-Taler als Vorreiter von Regionalwährungen
der verkaufte Apotheker e.K. zwischen Celesio einerseits und ABDA andererseits
Rudolf v. Ihering : gesetzlich oder ungesetzlich ?
Vorverkaufs-Argument als Verzicht oder "Einsparung" von/auf Eigen-Engagement ?
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Samstag, 28. August 2010
Alternative Ökonomien ...
... was könnte man/frau darunter verstehen ?
eine sozialpolitische Alternative ? ... in verschiedenen Ausprägungen ?
... in meudalistisch-festgelegten Größenordnungen ?
... US-communitaristisches (barterlike) Komplementär-Währungssystem ?
unter Rezeptanz (nicht Anerkennung ! ) und in Abwandlung von Rudolf v.Ihering :
" Der Entwicklungsprozess des Rechts ist keine Sache der Wahrheit (wessen ?) wie bei den (naturwissenschaftlichen ? ) Erkenntnissen, sondern Sache des Kampfes der jeweils Herrschenden in deren jeweiligen Partikularinteressen "
Rudolf v.Ihering :
" Der Entwicklungsprozess der (§§)-Rechts ist keine Sache der Erkenntnis wie bei der (naturwissenschaftlichen) Wahrheit (wessen ? ) , sondern Sache des Kampfes der Partikularinteressen der jeweils Herrschenden "
... oder
auch/sogar das Gesundheitswesen lockt , z.B. Kammer-Wesen ?
... oder
weitergedacht die Vorort-Apotheke als Polit-Multiplikator ?
.
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eine sozialpolitische Alternative ? ... in verschiedenen Ausprägungen ?
... in meudalistisch-festgelegten Größenordnungen ?
... US-communitaristisches (barterlike) Komplementär-Währungssystem ?
unter Rezeptanz (nicht Anerkennung ! ) und in Abwandlung von Rudolf v.Ihering :
" Der Entwicklungsprozess des Rechts ist keine Sache der Wahrheit (wessen ?) wie bei den (naturwissenschaftlichen ? ) Erkenntnissen, sondern Sache des Kampfes der jeweils Herrschenden in deren jeweiligen Partikularinteressen "
Rudolf v.Ihering :
" Der Entwicklungsprozess der (§§)-Rechts ist keine Sache der Erkenntnis wie bei der (naturwissenschaftlichen) Wahrheit (wessen ? ) , sondern Sache des Kampfes der Partikularinteressen der jeweils Herrschenden "
... oder
auch/sogar das Gesundheitswesen lockt , z.B. Kammer-Wesen ?
... oder
weitergedacht die Vorort-Apotheke als Polit-Multiplikator ?
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Freitag, 6. August 2010
PATIOMED ... und mehr ???
.
deja-vu ABDA-Konstrukt ??? ...und... edit-war ???
AKTUELL aus FAZ-online , Stichwort: "Kette" :
" Patiomed heißt die Gesellschaft, die dafür kürzlich in Berlin gegründet wurde. Ausgeschrieben heißt das: Patientenorientierte Medizin. Das klingt fast so, als gäbe es das bisher nicht. Patiomed will sogar werden, was Apotheken in Deutschland verboten ist: eine Kette. Ziel sei der "Aufbau einer Marke für ambulante Versorgung", sagt Vorstandschef Thomas Gardain. Bis 2020 wolle man 100 MVZ tragen, betreiben oder unterstützen, sagt der Facharzt für Innere Medizin. In einem internen Strategiepapier ist auch die Rede von der "Wahrnehmung von Versorgungsaufgaben im Gesundheitswesen auch außerhalb der bisherigen Kernbereiche der Kassenärztlichen Vereinigungen".
[...]
Patiomed ist nicht irgendeine Geschäftsidee. Dafür bürgen schon die Eigner. 49 Prozent der Aktien hält die Apotheker- und Ärztebank, 24 Prozent der Deutsche Ärzteverlag, zwei Prozent eine Züricher Beteiligungsgesellschaft. Durchgerechnet 25 Prozent hält die KVmed GmbH. Dahinter stehen die Äskulap-Stiftung, die von Chefs von Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) als Privatleuten finanziert wurde, sowie der Verband privatärztlicher Verrechnungsstellen und der Klinikkonzern Asklepios . Gewinne der KVmed sollen nur "der Förderung der vertragsärztlichen Versorgung dienen".
Spiritus Rector der Versorgungszentren in Ärztehand ist der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler. Der sitzt auch im Aufsichtsrat der Apo-Bank, beaufsichtigt den Ärzteverlag und hat die Äskulap-Stiftung erfunden. "
honi soit qui mal y pense ? ... fragt Winfried Meyer
.
deja-vu ABDA-Konstrukt ??? ...und... edit-war ???
AKTUELL aus FAZ-online , Stichwort: "Kette" :
" Patiomed heißt die Gesellschaft, die dafür kürzlich in Berlin gegründet wurde. Ausgeschrieben heißt das: Patientenorientierte Medizin. Das klingt fast so, als gäbe es das bisher nicht. Patiomed will sogar werden, was Apotheken in Deutschland verboten ist: eine Kette. Ziel sei der "Aufbau einer Marke für ambulante Versorgung", sagt Vorstandschef Thomas Gardain. Bis 2020 wolle man 100 MVZ tragen, betreiben oder unterstützen, sagt der Facharzt für Innere Medizin. In einem internen Strategiepapier ist auch die Rede von der "Wahrnehmung von Versorgungsaufgaben im Gesundheitswesen auch außerhalb der bisherigen Kernbereiche der Kassenärztlichen Vereinigungen".
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Patiomed ist nicht irgendeine Geschäftsidee. Dafür bürgen schon die Eigner. 49 Prozent der Aktien hält die Apotheker- und Ärztebank, 24 Prozent der Deutsche Ärzteverlag, zwei Prozent eine Züricher Beteiligungsgesellschaft. Durchgerechnet 25 Prozent hält die KVmed GmbH. Dahinter stehen die Äskulap-Stiftung, die von Chefs von Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) als Privatleuten finanziert wurde, sowie der Verband privatärztlicher Verrechnungsstellen und der Klinikkonzern Asklepios . Gewinne der KVmed sollen nur "der Förderung der vertragsärztlichen Versorgung dienen".
Spiritus Rector der Versorgungszentren in Ärztehand ist der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler. Der sitzt auch im Aufsichtsrat der Apo-Bank, beaufsichtigt den Ärzteverlag und hat die Äskulap-Stiftung erfunden. "
honi soit qui mal y pense ? ... fragt Winfried Meyer
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Samstag, 3. Juli 2010
Blitzableiter gesucht !
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neuer Verein namens "freie Apothekerschaft" gegründet !
Schafft er mehr Transparenz ... als ... z.B. BVDAK oder DAV gar ABDA ?
Ist eine engere Zusammenarbeit mit Pharma-Privat opportun ?
... statt mit s.g. Heuschrecken
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neuer Verein namens "freie Apothekerschaft" gegründet !
Schafft er mehr Transparenz ... als ... z.B. BVDAK oder DAV gar ABDA ?
Ist eine engere Zusammenarbeit mit Pharma-Privat opportun ?
... statt mit s.g. Heuschrecken
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